Archiv für den Autor: Prolingheuer

Schulsenator kürzt Lehrerstellen für Inklusion an Stadtteilschulen

(als pdf) Eine parlamentarische Anfrage1 zu den Lehrerstellen für Schüler/innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung (LSE) brachte es ans Tageslicht. Obwohl im Text der Senatsantwort von 85 Lehrerstellen pro Jahrgang der Stadtteilschulen die Rede ist, ergibt die Summe der Zuweisungen an die einzelnen Schulen im diesjährigen Jahrgang 5 lediglich 75 Stellen. Weiterlesen

Wir sind dabei! Inklusionsfackellauf & Gebärdenchor

Am Freitag, 5. Juni, starten wir zum Inklusionsfackellauf des bundesweiten Netzwerks Inklusion. Start ist um 12.15 Uhr ab Nivea Haus, Jungfernstieg (650 m Laufstrecke). Wer mitlaufen will, kann sich direkt beim Netzwerk Inklusion anmelden. Wichtige Information – Es ist eher ein Marsch, also kein schnelles Laufen! Weiterlesen

Wort halten bei der Inklusion, liebe Grüne!

 

buendnis-logoAppell an die Grünen – Wort halten bei den Koalitionsverhandlungen über schulische Inklusion

Pressemitteilung vom 26.02.15 (pdf)

Die von Schulsenator Ties Rabe beauftragte Untersuchung aller 4.Klässler hat ergeben: Die Zahl der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung (LSE) ist um zwei Drittel höher als für die  bisherige Lehrerzuweisung  angenommen.

Die schulpolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Stefanie von Berg, hatte deshalb vor der Wahl von Schulsenator Ties Rabe gefordert, die für die Inklusion vorgesehene Lehrerzahl für die Grund- und Stadtteilschulen in allen Jahrgängen entsprechend um zwei Drittel zu erhöhen.

Nachdem die Zahl der SchülerInnen mit Förderbedarf LSE mit großem diagnostischem Aufwand erhoben wurde, solle in Zukunft diese Diagnostik durch schulische Förderpläne ersetzt werden, so die grüne Schulpolitikerin.

Sie unterstützte ebenso die Forderung des Inklusionsbündnisses nach einer Schulgesetzänderung für lernförderliche Formen der Leistungsrückmeldung. Diese soll den Schulen die Möglichkeit geben, bis Ende Jahrgang 8 Zeugnisse mit Kompetenzbeschreibungen anstelle von Notenzeugnissen zu geben, wenn dies von den schulischen Gremien beschlossen wird. Weiterlesen

Wie versprochen – so gebrochen

buendnis-logo„Das Wahlprogramm ist komplett umgesetzt. Wir halten, was wir versprechen“, sagte Olaf Scholz am 13.12.14 auf dem SPD-Landesparteitag . Das Hamburger Bündnis für schulische Inklusion stellt in einer Presseerklärung fest: Beim Thema schulische Inklusion ist das genaue Gegenteil der Fall.

In dem SPD-Wahlprogramm von 2011 heißt es, dass „nach dem Vorbild der seit Jahren erfolgreichen Integrationsklassen und der integrativen Regelklassen weitere Angebote geschaffen werden sollen“. Statt diese erfolgreichen und bundesweit vorbildlichen Modelle des gemeinsamen Lernens von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf auszuweiten, wurden sie abgeschafft. Sie wurden durch personell unzureichend ausgestattete inklusive Modelle ersetzt. (zur Presseerklärung)

Wir wehren uns: mit einer

Podiumsdiskussion am 08.01.15 (mehr Info hier)

und einer

Demonstration am 26.01.15 (mehr Info hier)!

Wahlversprechen der Regierungspartei zur schulischen Inklusion

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Wie versprochen – so gebrochen (pdf)

Das Wahlprogramm ist komplett umgesetzt. Wir halten, was wir versprechen“, sagte Olaf Scholz am 13.12.14 auf dem SPD-Landesparteitag .

Beim Thema schulische Inklusion ist das genaue Gegenteil der Fall. In dem SPD-Wahlprogramm von 2011 heißt es, dass „nach dem Vorbild der seit Jahren erfolgreichen Integrationsklassen und der integrativen Regelklassen weitere Angebote geschaffen werden sollen“.

Statt diese erfolgreichen und bundesweit vorbildlichen Modelle des gemeinsamen Lernens von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf auszuweiten, wurden sie abgeschafft. Sie wurden durch personell unzureichend ausgestattete inklusive Modelle ersetzt.

Die Betroffenen werden aktiv und wehren sich Weiterlesen

Inklusion an Schulen voranbringen!

buendnis-logoDie inklusive Schule ist im Interesse aller SchülerInnen ein lohnendes Ziel. Doch an Hamburger Schulen ist sie noch nicht umgesetzt – sie fängt gerade erst an!

Die Entwicklung und Umsetzung schulischer Inklusion ist die mit Abstand größte bildungs­politische Aufgabe unserer Zeit. Sie erfordert ein grundlegend verändertes Verständnis von Schule und neben einer umfassende Unterrichts- und Schulentwicklung auch ausreichende personelle, räumliche und materielle Ressourcen.

Im Oktober 2014 hat sich in Hamburg das bisher breiteste Bündnis aus mittlerweile 20 Organisationen gebildet, die sich im Bereich der schulischen Inklusion engagieren – von Elternvereinen zum Thema Inklusion über die Hamburger Elternkammer, Schulleiterverbände und andere schulpolitische Vereinigungen bis zu den Gewerkschaften.

Das Hamburger Bündnis für schulische Inklusion hat ein Memorandum erarbeitet mit dem Titel “Die Inklusion in Schule und Bildungspolitik ins Zentrum rücken”. Damit will das Bündnis seine Vorstellungen zur schulischen Inklusion in die bildungspolitische Diskussion im Vorfeld der Hamburger Bürgerschaftswahlen einbringen. Weiterlesen